Vier Werke aus Südamerika und Afrika zeigen Kolonialismus und Widerstandshandlungen unterschiedlicher Art – Kolonialkrieg, Genozid, Menschenraub und massenhafte Ausfuhr von Kulturgut.
Geplünderte Artefakte wie eine Maske aus Ostafrika oder eine Eisenkette aus Namibia lassen uns fragen: Wie präsentieren Museen solche Werke heute verantwortungsvoll? Eine Federzepter vom Amazonas weist auf die Beteiligung bayerischer Forscher an Ausbeutung und Menschenraub hin. Ein Tongefäß aus Peru wirft die Frage auf, welche Wirkung die Zerstörung von historischen Stätten für den Export archäologischer Bestände nach Europa und Nordamerika bis heute hat. Künstlerinnen zeigen Wege des Bewältigens dieser offenen und verdeckten Gewalthandlungen in der Gegenwart.
Interaktive Check-ins laden zur Reflexion ein und ermöglichen Pausen während des Rundgangs. Weitere Hinweise im Lageplan