Diese Tour stellt künstlerische Interventionen in den Mittelpunkt, die für diesen Guide in Auftrag gegeben wurden. Sie setzen sich mit fünf ausgestellten Werken mit kolonialem Hintergrund auseinander. Eine kolonialkritische, zeitgenössische Skulptur befindet sich schon einige Jahre in der Ausstellung. Zusammen fordern sie die Lücken der Museumssammlung heraus. Sie zeigen vielfältige Erinnerungskulturen, alternative Lebensweisen und Heilungsprozesse.
Warum Kunst? Kunst spekuliert. Sie entwirft Zukünfte, die bereits Teil der Gegenwart sind. Künstlerische Beiträge eröffnen neue Wege, die Vergangenheit gegenwärtig zu machen. Besonders Arbeiten mit Bildern, Tönen oder Künstlicher Intelligenz thematisieren kolonialer Traumata und indigenen Wissensbestände, für die es keine klassische Überlieferung oder Darstellungsweisen gibt.
Interaktive Check-ins laden zur Reflexion ein und ermöglichen Pausen während des Rundgangs. Weitere Hinweise finden sich im Lageplan.